Softeis

Softeis in der Waffel Softeis ist eine besondere Variante des allzeit bekannten Speiseeises. Hierbei geht es einzig und allein um die Zubereitung des Eises und nicht um eine besondere Rezeptur. Der Name leitet sich von dem englischen Wort soft ab, was wiederum weich bedeutet. Die Geschichte des Softeises geht in das Jahr 1948 zurück. In diesem Jahr beschäftigte sich ein englisches Forscherkollegium mit der Herstellung und der Vollendung der Eisspezialität. Kurioserweise hat sich herausgestellt, dass Maggie Thatcher, die spätere Premierministerin Englands zum damaligen Wissenschaftsteam gehörte, aber dies nur am Rande erwähnt. Sehr große Abnehmer des Softeises waren natürlich die Amerikaner. 1958 kam die erste Maschine zur maschinellen Herstellung von Softeis aus den Vereinigten Staaten von Amerika nach Deutschland und der Siegeszug des Softeises nahm somit unaufhaltsam bis in die heutige Zeit hinein, seinen Lauf. Vorerst mussten die Maschinen allerdings noch umgebaut werden, um sie an den deutschen Markt anzupassen. Wenig später kamen die sogenannten selbstpasteurisierenden Softeismaschinen

auf den deutschen Markt und man konnte erstmals einen sehr hohen Hygienegrad bei der Herstellung des Softeises garantieren. Ganz wichtig bei der Herstellung ist, dass die besonders cremige und schaumige Beschaffenheit des Eises, durch die Art der Herstellung zu erklären ist. Hierbei werden 75 Prozent einer flüssigen Eismixrezeptur aus Milch in einen entsprechenden Gefrierzylinder gefüllt und auf minus 6 Grad Celsius abgekühlt. Der Unterschied zur normalen Speiseeisproduktion besteht darin, das Softeis bei geringerer Temperatur hergestellt werden kann und somit sich die Aromen besser entfalten können. Dadurch, dass das Softeis durch Überdruck mit Luft angereichert und aufgeschäumt wird, besteht der weitere entscheidende Unterschied zur normalen Speiseeisproduktion.